Liebfrauenkirche

Der Grundstein für unsere Pfarrkirche wurde am 4. April 1965 gelegt. Nach den Plänen von Architekt Schwaighofer wurde rasch gebaut, sodass am 8. Dezember 1966 bereits die Altarweihe stattfinden konnte. 

Die Kirche betritt man daher von der Ecke Erz.-Eugen-Straße und Sennstraße über eine Rampe vorbei an der ehem. Taufkapelle im Turm.

Sofort fallen der große Altar und dahinter das Kreuz mit dem Mosaik ins Auge.

Mit der Altarweihe 1966 war aber noch kein Schlusspunkt gesetzt. Ein Jahr später bekam der Turm sein markantes Turmkreuz. Im Untergeschoss entstanden der Pfarrsaal und Räume für das pfarrliche Leben. Die Marienstatue, wie das Kreuz von Hans Fay, kam 1969 hinzu und 1970 die Reinisch-Pirchner-Orgel mit 19 Registern. Die Glockenweihe fand erst 10 Jahre später am 26. September 1976 statt. 

Fotos von Daniel Lener (2026)

Der Altar

Altarkreuz

Das Altarkreuz (rote Emailierung auf Messingumkleidung) 1968 wurde von Hans Fay aus Neustadt bei Speyer gestaltet: Die Besonderheit ist, dass er auf die Dornenkrone und Nägel verzichtet und Christus seine Arme weit öffnet, um alle Menschen in seiner Liebe zu erfassen.

Moasik-Altarbild

1979 kam zum Kreuz das Natursteinmosaik der Altarwand hinzu (Entwurf Benedikt Schmitz, Ausführung Georg Poschner). Es stellt die sieben Sakramente dar. Von links oben nach unten und nach rechts oben: Priesterweihe, Sündenvergebung, Taufe, Eucharistie, Firmung, Krankensalbung, Ehe.

Tabernakel

Der mit 12 Bergkristallen geschmückte Tabernakel wurde vom Schwazer Goldschmied Prof. Herbert Schneider angefertigt.

Aufgang

Die Kreuzwegstationen im Aufgang der Kirche wurden 1967 von Frau Esther Szabados geschaffen.

Aufgang

Kapelle

Für Werktagsgottesdienste steht seit 2018 im Rahmen eines Umbaus die neue Werktagskapelle zur Verfügung. Die künstlerische Ausstattung (Tabernakel und Glasfenster, sowie Rosenkranzbilder im Vorraum) stammt von der Tiroler Künstlerin Jutta Kiechl.

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